Warum der Nationalstaat heute verteidigt werden muss!

9. Februar 2010 | Von ramseyrs6 | Kategorie: Hintergrunddebatte

Nationale Souveränität statt Weltherrschaft des internationalen Finanzkapitals!
Unter dem Eindruck der großen Finanzkrise, die sich Oktober/November 2008 durch die Pleite der maßgeblichen US-Investmentbank “Lehman-Brothers” ankündigte und deren Ausmaße noch heute die internationale, vor allem aber auch unsere deutsche Wirtschaft, sehr belastet, hat sich die Volksinitiative gegründet.
Belastet wurde und wird die internationale Wirtschaft aber nach wie vor durch “finanzielle Massenvernichtungswaffen”. Dieser Ausdruck stammt nicht etwa von der Volksinitiative,  sondern von dem von dem US-Multimilliardär WARREN BUFFET. Durch im Grunde völlig wertlose, weil ungenügend gedeckte Börsenpapiere, so genannte “Derivate” wurde in der Ära des ehemaligen Vorsitzenden der “Federal Reserve Bank”, kurz FED, Alan Greenspan, eine Möglichkeit geschaffen, das Bruttosozialprodukt der Weltwirtschaft zugunsten des anglo-amerikanischen Finanzkapitals zu manipulieren.
Die Verteidigung der nationalstaatlichen Souveränität stellt heute eine der wichtigsten Aufgaben dar, um die Zukunft kommender Generationen sicher zu stellen. Sämtliche etablierte Bundestagsparteien von der LINKEN über Grüne/FDP bis zur CDU/SPD  haben diese Dramatik entweder nicht erkannt oder arbeiten als korrupte Lakaien für das internationale Finanzkapital!

Die Globalisierung der Finanzmärkte wurde seit 2001 lange Zeit durch die herrschende Politik verherrlicht und regelrecht angepriesen. Heute fällt uns dieses zweifelhafte “Projekt” als eine Art “Jojo-Effekt” auf die Füße. Der Konkurs der “Lehman-Brothers”, als einer der fünf mächtigsten Banken der Welt, neben Rockefeller Bank, JP Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley, war auch Bestandteil der “Council on Foreign Relations”, kurz CFR, also einer “geheimen Weltregierung”, zogen postwendend Dutzende international bedeutsamer Konzerne (z.B. in der BRD Opel und Karstadt) mit in den Abgrund. Noch heute haben sich diese Unternehmen – aufgrund ihrer Vernetzung mit den US-Amerikanern – nicht von diesem Schrecken erholt, trotz aller Beschönigungsversuche durch die Bundesregierung.
Ziel dieses internationalen Netzwerks, namens CFR, ist die gezielte Zerschlagung sämtlicher Nationalstaaten und ihrer Wirtschaften auf der ganzen Welt, und ihre Unterwerfung unter die “Neue Weltordnung” (NWO), die George Bush senior schon am 11.September 1990, also 11 Jahre vor den Anschlägen auf das World Trade Center, propagierte. Diese “One World”, also die Internationale der Finanzeliten, kennt keine Nationen mehr, keine Religion und keinen Gott! So lassen sich die Völker in das große Imperium einsaugen. Familie, Religion, Kirche, Vereine, jede Form von Gemeinschaft wird als faschistoid diffamiert und alles soll dem Gott Mammon untergeordnet werden.


Dazu der us-amerikanische Autor Bob Frissell:

“Ob man sie Bilderberger, Geheimregierung, die “Trilatrale Kommission”, den “Council on Foreign Relations” oder Illuminaten nennt – der Name spielt keine Rolle. Die Geheime Regierung besteht einfach aus den reichsten Leuten der Welt, und diese ca. 2.000 Magnaten haben unsere Regierungen seit langer Zeit fest im Griff. Sie entscheiden, wer, wann und wo gewählt wird, sie bestimmen, wann ein Krieg stattfindet und wann nicht. Sie kontrollieren die Nahrungsmittel-Verknappungen auf der Erde und setzen die Inflationsraten der einzelnen Währungen fest. All diese Bereiche sind in der Hand der Illuminaten. Sie haben zwar keine Macht über Naturgewalten, aber wo sie zu ihrem Vorteil manipulieren KÖNNEN, tun sie es auch.”

Mit der Auflösung der Nationalstaaten schlüpft der neue Imperialismus in eine mittelalterliche Form: ein neues

HEILIGES RÖMISCHES REICH ATLANTISCHER NATION!

Seine Hauptstadt befindet sich in Washington, seine Bundesgenossen sitzen in London und Jerusalem, aber leider auch in Berlin.
Das Volk hingegen, das mit der Französischen Revolution die Weltbühne betrat, soll als politischer Faktor wieder Stück um Stück abgeschafft werden.
In diesem Zusammenhang war die hartnäckige Durchsetzung des Lissaboner (EU-) Vertrags durch die herrschende Klasse, auch wenn ein 2. Anlauf nötig war, natürlich ein herber Rückschlag beim Kampf gegen die “One World”- Lawine. Der tschechische Präsident VACLAV KLAUS stand am Ende mit seiner Ablehnung des Vertragswerks allein auf weiter Flur.
Richten wir unseren Blick nach Südamerika, keimt wieder etwas Hoffnung auf. Venezuelas Präsident CHAVEZ hat mit Kuba, Bolivien, Brasilien, dem Iran und anderen “Schurkenstaaten” über 160 Verträge der wirtschaftlichen Kooperation abgeschlossen, ein Programm des von den USA und dem Westen weitgehend unabhängigen Handels. Hier liegt im Grunde auch für uns die einzige Chance der Globalisierungsfalle zu entkommen:
AUTARKIE,  d.h. eine Wirtschaft, die weitreichend unabhängig vom Ausland produziert und auch den Export in seiner jetzigen Form stark reduziert.
So kommen wir endlich runter von diesem ewigen “Wachstums”wahn, der so oder so nur durch Kredite zunehmend maroder Banken möglich ist. Die BRD-Staatsverschuldung von fast 3 Billionen € lässt ohnehin ein Wirtschaften auf hohem Niveau gar nicht mehr zu. Konsequenzen wären natürlich auch die, dass die 2/3 der deutschen Gesellschaft, denen es trotz der Finanzkrise immer noch recht gut geht, sich in Bescheidenheit üben muss.
Die Dekadenz von manch einem wäre dann sicherlich vorerst zu Ende. Alles hat seinen Preis! In diesem Fall aber zugunsten einer endlich wieder stabilen Währung, die den Binnenmarkt ankurbelt, wie es die D-Mark einst so hervorragend tat.

Politische Entscheidungen, die unabhängig von anglo-amerikanischen Devisenmärkten gefällt werden, verschaffen auch dem Volk nach Schweizer Modell wieder Geltung als politischen Faktor.
Volk, das ist für die breite Masse der Bevölkerung, die Lohnabhängigen, die Billigjobber, die Schüler und Studenten, die Erwerbslosen, die an den Rand der Gesellschaft Gedrängten, jedoch auch alle demokratischen Kräfte in der Mitte der Gesellschaft.
Schon im Grundgesetz heißt es: “Alle Macht geht vom Volke aus!” In diesem Staat ist das beileibe nicht der Fall! Parteien, eine in Saus und Braus lebende Politikerklasse, Seilschaften und Bürokraten haben die Politik an sich gerissen. Mit Demokratie hat all das nichts mehr zu tun!

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass weitere Weltwirtschaftskrisen in kürzester Zeit folgen werden. Wir aber sind via Globalisierung weiterhin in Abhängigkeit von maroden und leider sehr mächtigen US-Banken wie JP Morgan, der Citygroup, der Bank of America und Goldman Sachs. Auch wenn Josef Ackermann ein Gauner ist, muss er doch bei dem Schaden, den diese Banken anrichten können, vor Neid erblassen.
Als Resümee kann man sagen:
Die Großbourgeoisie ist 1000 Mal besser organisiert, als die Linke es jemals sein wird!
Ich aber glaube auch nicht an internationale Klassen, wohl aber an internationale Gemeinsamkeiten!

Mein Plädoyer für den Nationalstaat halte ich also nicht, weil ich Nationalist bin, sondern, weil ich einer echten Demokratie zum Sieg verhelfen will.
Wähernd für die Großbourgeoisie der Nationalstaat nur ein lästiger “Kostenfaktor” ist, bietet er für Unter- und Mittelschicht mehr Schutz und Mitbestimmung, als jede andere staatliche Organisation.

Verteidigung des Nationalstaats und Neuformation einer sozialen und demokratischen Republik oder Auflösung im postmodernen neoliberalen Ultraimperialismus, das ist die entscheidene Fragestellung im beginnenden 21.Jahrhunbdert!

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