Tet-Offensive in Kabul

20. Januar 2010 | Von mitarbeiter2@volks-initiative.info | Kategorie: Aktuelles

Die Tet-Offensive in Kabul (massive Angriffe auf Regierungsgebäude und öffentliche Einrichtungen in der Stadt) zeigt exemplarisch auf, dass die USA in Afghanistan grundsätzlich gescheitert sind. Aber dadurch wird auch folgendes sehr klar: Die USA sind offenbar gewillt, die Streitkräfte derjenigen Nationen, welche gemeinhin als „Verbündete“ der USA bezeichnet werden, skrupellos für ihren schmutzigen Krieg zu verheizen. In diesem Kontext sollte beachtet werden, dass die sogenannten „Verbündeten“ in den maßgeblichen oligarchischen Machtzirkeln der USA – hinter geschlossen Türen versteht sich – abwertend als Vasallen bezeichnet und in geradezu bösartiger Manier verlacht werden dürften.

Der in Kabul durch die Taliban-Offensive offen kenntlich gewordene, anhaltende Krieg in Afghanistan ist nicht der Krieg der Europäer, er ist nicht der Krieg Deutschlands, und er ist ganz gewiss nicht der Krieg unserer abhängig beschäftigten Bevölkerung.

Ganz im Gegenteil, es ist ein rein geostrategisch und ökonomisch motivierter Krieg der US-Eliten, welcher sich in letzter Konsequenz sogar gegen vitalste deutsche und kontinentaleuropäische Interessen richtet. Denn den elitären US-Oligarchen geht es um die Kontrolle der Versorgungslinien zu den Rohstoffen des Kaspischen Beckens.
Diese sollen unter US-Zugriff gebracht, und dem Einfluss der Kontinentaleuropäer dauerhaft entzogen werden. Desweiteren ist es ein Krieg zur weiteren Durchsetzung der angloamerikanischen Wirtschaftsweise, welche die Masse der Bevölkerung in Deutschland und Kontinentaleuropa durch wirtschaftliche Entdemokratisierung und Sozialabbau massivst bedroht. Das der Krieg auch dazu dienen dürfte, radikalislamistischen Terror von den USA ab- und auf Kontinentaleuropa hinzulenken, sei nur am Rande erwähnt.

Und dafür sollen unsere Jungs sterben? Die Antwort darauf kann nur lauten: Nein!
Frei nach Otto von Bismarck lässt sich feststellen: Die ökonomischen Profitinteressen der US-Großkonzerne und Finanzoligarchen sind nicht die Knochen eines einzigen deutschen Soldaten wert! Das Geld, welches für diese antideutschen, antieuropäischen und antisozialen Aktionen zum Fenster hinausgeworfen wird, ließe sich auch für sinnvolle sozialpolitische Zwecke nutzen.

Es sollte endlich an der Zeit sein, sich dem wahren „Kampf der Kulturen“ zu stellen – und das kontinentaleuropäische Modell der keynesianisch fundierten, sozialen Marktwirtschaft wieder zu aktivieren – gegen die Machtwirtschaft und den sozialdarwinistischen Dschungelkapitalismus angloamerikanischer Prägung!
Dieses ist notwendig, damit unsere Welt nicht zu einer asozialen Jungle World mutiert, welche von gewissenlosen Finanzoligarchen, ethisch totalst ungebundenen, multinationalen Konzernbossen und lobbyhörigen Polit-Darstellern dominiert wird.

Und deswegen kann das Fazit aus der Tet-Offensive in Kabul nur lauten: Schneller Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und Zurückdrängung des unsozialen angloamerikanischen Kapitalismus!

Oder, um es noch prägnanter auszudrücken: American Jungle World – Nein Danke!!

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