Deutsches Loose Change: Mobilmachung im Innern
19. Januar 2010 | Von msuess | Kategorie: AktuellesBerlin. Nur wenige Wochen nach der Ausrufung immer höherer Pandemiestufen in Zusammenhang mit der von dem Niederländer Albert Osterhaus und einer Gruppe von ihm angeführter namhafter Virologen, welche zuletzt Sars, Vogel- Robben- und Schweinegrippe in Europa haluziniert haben, kommt jetzt das Concerto Grosso, unser eigenes 9/11, 7/7 oder wie immer Sie es gern nennen wollen.
Noch hat es kaum jemand in seinen Meldungen. Der UKW-Radiosender Jam FM brachte es in seinen alle halbe Stunde angesetzten Kurznachrichten unter, 2 Marken des Springerschen Qualitätsjournalismus, Welt und Bild, haben je 6 und 9 Zeilen dazu.
Und die anderen?
Zunächst zu den dürftigen Fakten:
Der Bund und die in ihm verbundenen Bundesländer der BRD üben am 27. und 28. Januar 2010 den Umgang mit Terroranschlägen. Die Schwerpunkte der intern Lükex 09/10 genannten Übung liegen laut Bundesinnenministerium in strategisch wichtigen Gebieten wie Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
Dabei wird allein schon an der Ziffernkennung deutlich, wie lange schon offiziell rund 2.700 PolizistInnen und wer weiß wie viele Sicherheitsexperten von privaten Sicherheitsfirmen und befreundeten ausländischen Geheimdiensten daran arbeiten.
“So schnell schießen die Preußen nicht!”
Diesen an und für sich gut gemeinten Hinweis älterer Mitmenschen, die damit ausdrücken wollten, daß sie nicht mehr so schnell, so agil sind, wie EnkelInnen und generell kleine Kinder sich das von den Großeltern, anderen Verwandten und Freunden der Eltern gern wünschen, hat sicher so manche Leserin in ihrer Kindheit vernommen.
Auf Jürgen Elsässers Blog hat ein der Geschichte und der Videobearbeitung Kundiger Leser mit dem Alias Zensurnixgut auch eine andere, dreiteilige Erklärung für diesen Ausspruch geschaffen, um den es hier jedoch nur am Rande gehen soll. Den 1 Teil davon gibts hier. Dennoch viel Spaß beim Zuschauen!
Doch es gibt bis auf den heutigen Tag gutmeinende, arglose, ja naive Mitmenschen, die vor allem in den Ländern des westlichen Wertesystems, der ‘Achse des Guten’, wohnen und arbeiten, die wie in dem Lied auf das Wort warten, das dem Gospelsinger aus dem Munde fährt, um es, gleich dem Versprechen von der Erlösung aller guten, rechtschaffenen Christenmenschen am Tage des Jüngsten Gerichts zu glauben, ja die im Glauben zur Gewißheit gewordene Mär nötigenfalls laut brüllend gegen alle ‘Ungläubigen’ zu verteidigen.
“Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.” sagt ein weises Sprichwort.
Wer die Loose Change-Dokus oder die Produktion des Italienischen Europa-Abgeordneten Giulietto Ciesa mit Freunden und Verwandten besprechen, ihnen diese Filme zeigen oder empfehlen wollte, hat schnell erkennen müssen, was Ian Astbury im Jahre 1985, begleitet von seinen Bandkollegen von The Cult so formulierte:
All my beautiful friends
have all gone away
Like the waves
They flow and ebb and die
Dabei verläuft die Grenze der gefühlten, eigenen Rechtschaffenheit, des “Gott mit uns” ohngefähr beim US-Filmemacher und Rassisten Michael Moore, der annahm, er müsse sich auch zu dem zu Unrecht inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal äußern. Dabei entfleuchte Moore am Ende jedoch nur exemplarisch dummes Zeug zu dem Afroamerikanischen Bürgerrechtler und seinen Peinigern. In den Blutgefäßen abgelagertes Cholisterin führt halt auch zu Unterversorgung des Bregens mit Blut!
Erinnern wir uns gemeinsam:
Michael Moore war einer der ersten, die so richtig damit bekannt wurden, daß sie Mißstände in ihrem Heimatland USA auf eine oft witzige, ja beinahe schon tragikomische Weise anprangerten. “Shame on You Mr. Bush!” war nur ein Ausdruck dafür, und zeigte gleich auf, wie weit die Kritik gehen darf: Ein Krieg ist dann schlecht, wenn ‘die eigenen Jungs’ in einer Schlacht mit ungewissem Ausgang und ungewisser Dauer zu Kanonenfutter gemacht werden. Ein Krieg ist auch dann schlecht, wenn Mütter wie Cynthia McKinney nur den halben Monatssold für ihren Mitte des Monats im Irak gefallenen Jungen bekommt.
In so viel wortgewaltiger Entrüstung eigentlich patriotischer, also guter US-Bürger geht schnell mal was unter, wird schnell mal etwas verwurstet, um es zum Mainstream passend machen zu können. Da wurde das Oklahoma Convention Center, wie nach offizieller Lesart, von rechtsmilitaristisch motivierten, verwirrten Einzeltätern, die sich aus einem Schießverein einer sozial verwahrlosten Stadt kennen, in Schutt und Asche gelegt, einzige Fehler der Staatsführung und ihrer nachgeordneten Institutionen waren lediglich ein viel zu großzügig ausgelegtes Waffengesetz aus fernen Tagen, und natürlich, daß Stickstoffdünger, Plastikrohre, ja sogar Dieselbrennstoff frei verfügbar gemacht wurden.
So ohngefähr wird die Schattenseite der Freien Welt von vielen beschrieben, die sich nur am Rande mit derlei Ungeheuerlichkeiten beschäftigen. In eben solch wortgewaltiger Entrüstung und informatorischer Selbstverortung geht denn auch unter, daß die Blackboxen von Flug 77 ausgewertet und dabei festgestellt wurde, daß eben keine Wickelmütze und auch sonst niemand während des Anfluges auf NYC, ja des gesamten Fluges die Tür vom Passagierabteil zur Pilotenkabine geöffnet hat.
Systeme, die derlei feststellen können, sind einfacher Natur, und dennoch schwer zu überlisten. Sie, liebe LeserInnen, kennen so ein System aus ihrem privaten Umfeld, wenn Sie einen eigenen Kraftwagen, in so einem von Freunden, oder einem Taxi drin gesessen haben:
Erst, wenn alle Türen ordnungsgemäß verschlossen, alle Sicherheitsgurte in ihren dafür vorgesehenen Kupplungen eingerastet sind, hören der nervige Blinker zwischen Tachometer und Drehzahlmesser und der ebenso nervige Intervallhupton auf, Sie vom Fahren abzulenken. Beides ist, wie in Passagierflugzeugen auch, mit einem Bordcomputer verbunden, wird von einer solchen künstlichen Intelligenz gesteuert, die, mit diversen Schutz- und Kontrollfunktionen samt -schaltungen versehen, allenfalls in einer Werkstatt mit geeignetem Werkzeug vom Profi überlistet werden kann. So wie die Ü-Cams in dem Bus, der zum Tavistock Square umgeleitet wurde.
Aber es gibt auch Experten, die sich zum Thema Terror und Wegen zu dessen Bekämpfung geäußert haben. Einer von denen, Friedensnobelpreisträger und Bilderberger Henry M. Kissinger hatte in demselben Jahr, als er den Preis erhielt, befohlen, auch weiträumige Gebiete von Südlaos mit Napalm brandroden zu lassen, begründete die Notwendigkeit dieses Verbrechens mit der Behauptung, die gejagten nordvietnamesischen Befreiungskämpfer seien in den Nachbarstaat ausgewichen, hielten sich dort versteckt. Nietzsche kannte solche Charaktere, und richtete an sie dieses Worte: “Euch, die ihr sagt, der Zweck heiligt die Mittel, sage ich, lasset die Mittel den Zweck heiligen!” Derselbe Henry M. drückte es in seinem 2001 erschienene Buch ‘Die Herausforderung Amerikas. Weltpolitik im 21. Jahrhundert’, so aus:
“In dem Krieg gegen den Terrorismus geht es nicht darum, Terroristen aufzuspüren. Vor allem geht es darum, sich nicht die außerordentliche Gelegenheit nehmen zu lassen, die sich für die Umgestaltung des internationalen Systems ergeben hat.”(JE, Angriff…S.9)
Viele Mitmenschen sind des Angelächsischen nicht oder nur bedingt mächtig. Viele, allzu viele stehen der wahren Flut von Buchveröffentlichungen zu 9/11 und anderen tragischen Ereignissen skeptisch gegenüber, halten Autoren wie Gerhard Wisnewski, Ekkehard Siekker, Andreas von Bülow und viele mehr für Verschwörungstheoretiker, denen womöglich gar der Ruch des Antisemitismus anhängt. Wenn die Lohnschreiber des dt. Qualitätsjournalismus, der bundesdeutschen Leidmedien eben, sich in einer Art Konsenz zusammen tun, immerfort die Lügen um Dr. Achmadinedschat und andere mantragleich wiederholen, ist das auch beinahe kein Wunder. Stetiger Tropfen hölt den Stein.
Gerade auch ihnen möchte ich den Gedankenansatz des Loose Change in der hier üblichen Amtssprache erläutern. Loose heißt tatsächlich lose, ungeordnet, wie die Schuhbänder eines Schuhs, die sich geöffnet haben, aber es heißt auch schleichend, wohl wenige Worte haben so viele Bedeutungen, wie dieses.
Und was heißt Change? Viele Mitmenschen, die sich mit Barack Hussein Obama beschäftigt haben, oder, denen der Wahlkampfslogan des ersten nichtweißen US-Präsidenten noch in den Ohren klingt, wissen es, oder glaubten, es zu wissen. Veränderung.
Eine gaaaaaaanz wichtige Veränderung ist Barack Obama ja höchst selbst: kein weißer, rassistischer Protestestant, auch kein Ire und womöglich noch Katholik wie andere vor ihm, und dennoch US-Präsident geworden.
Loose Change bezeichnet nicht etwa ausschließlich die Merkwürdigkeiten am 11. Septmber 2001, sondern steht im Zusammenhang mit Übungen, die einer haluzinierten Terrorismusgefahr begegnen sollen. Etwas, das sich am Ehesten noch mit den von Extorwart Andreas Hoytzer gepfiffenen Fußball-Regionalligaspielen vor 2-3 Jahren erklären läßt.
Beiteiligt sind zunächst einmal recht Viele. Wettannehmer, Fußballspieler, Wettfreunde, Stadienbetreiber, Rasenmäher, Werbefachleute und viele mehr, natürlich Sie, die ZuschauerInnen live oder daheim an den Übertragungsgeräten…
Sie als ZuschauerInnen auf der ganzen medial erschlossenen Welt sind da besonders wichtig! Wichtig nämlich für den heißen Teil des Taschenspielertricks. Fast jeder Mensch auf der medial erschlossenen Welt hat damals die Herzton-Signale der ersten Astro- und des Kosmonauten Juri Gagarin, später die Funksprüche der Apollo-Mission gehört, oder war sich dessen zumindest sicher. Die Rechnung der Taschenspieler ging schon damals fast auf, wären nicht die Judica-Cordiglia-Brüder mit ihrer Abhörstation, selbst nach Funkwellenlänge gebauten Empfangsantennen gewesen, die am Mythos Gagarin ebenso gekratzt haben wie sie zu Tage förderten, daß sowohl die Sowjetmenschen als auch ihre Kollegen in der ‘Freien Welt’ je eine Fußballmannschaft samt Reservespielern buchstäblich verschossen haben, bevor auch nur ein Astro- oder Kosmonaut gesund, in einem Stück und am rechten Ort wieder auf der Erde aufgeschlagen ist, den man vorzeigen konnte.
Genau so meint es auch Schwerenöter Bum-bum Becker,
wenn er in der Bierreklame sagt, sein erster Sieg, damals mit nur 17 Jahren in der Tennishochburg Großbritannien errungen, in der ohne ihn und Steffi Graf heute längst verblaßten Wimbledon-Arena sei seine persönliche Mondlandung gewesen!
Der damals schon an Bedeutung verlierende Tennissport, der immer so einen weißen, kolonialen Anklang hatte bis Venus und Serena Williams in Erscheinung traten, nur halbwegs attraktiv blieb, weil die Röckchen der Damen immer kürzer wurden, den Sportfunktionären der sozialistischen Länder, weil es eben keine Teamsportart ist, stets ein Stiefkind war, wurde mit diesem Sieg eines damals 17-Jährigen mit ausgeprägten Sprachproblemen und der Unfähigkeit, ganze Sätze zu bilden, im Handumdrehen zu einem Ereignis, das weltweit Millionen ZuschauerInnen auch bei schönem Wetter zuhause vor den Übertragungsgeräten hocken lasen würde, und so manchem neben Ion Tiriak die Taschen füllte, ja noch füllt.
Bei diesem kurzen Satz des Ex-Tennisprofis spielt die Frage, ob denn die Mondlandung nun auf dem Mond erfolgte, ob denn das Mondgestein mit den Haaren, Fingernägeln und Bürstenteilen drin wirklich von dem Erdtrabenten sind, der auch für unsere muslimischen Freunde so hohe Bedeutung hat, keine Rolle. Die Medienshow und der inszenierte Wettlauf um eine friedliche Erschließung des Weltalls, des Jähnseits, wie es seit Siegmund Jähns Aufenthalt dort in der MIR (russ.: Frieden) gern genannt wird, waren entscheidend für so eine konzertierte Pressearbeit, die so viel Eindruck hinterlassen sollte.
Hier und da gibt es noch 3 -4 Eingeweihte. Eingeweihte, die über ihre special task nicht reden dürfen. So gehen Kameras im Busa gerade dann aus, wenn sie es am wenigstens sollten, U-Bahnwagen bersten von unten her, weil an ihrer Unterseite ein Sprengsatz montiert wurde, und so weiter…
Doch zurück zum deutschen Loose Change.
Am 27. und 28. Januar komme statt Benjamin Netanjahu der Präsident des Staates Israel, Shimon Peres, zu einem viertägigen Staatsbesuch in die Stadt. Peres gelte als einer der weltweit gefährdetsten Politiker, will Jörn Hanselmann vom Qualitätsmedium Tagesspoiegel wissen, und führt weiter aus, der Sicherheitsaufwand bei Gefährdungsstufe 1 („Mit einem Anschlag ist zu rechnen“) werde enorm sein. Tja, mit dieser Vermutung begibt sich wohl keiner auf Glatteis. ‘Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn’ lautet eine Redewendung. Wohnen wird Präsident Peres im Hotel Adlon, einer guten Adresse hier in Berlin, das wußte auch schon Adolf Hitler
Damit das auch richtig attraktiv für die so von den Leidmedien dargestellten Terroristen wird, kommt auch der afghanische Marionetten-Präsident Hamid Karsai nach Berlin. Der hat nur Gefährdungsstufe 2 und übernachtet daher im wesentlich schlichteren Hotel Interconti nahe dem Zoologischen Garten.
Das Gefährdungsszenario mit den beiden reicht den Verantwortlichen hier in Berlin aber noch längst nicht. Es wäre ja auch den Elitesöldnern privater Sicherheitsdienste zusammen mit Angehörigen von in der Nähe stationierten regulären, befreundeten Einheiten ein leichtes, zwei solche Staatsgäste durch Berlin und wieder heraus zu schleusen, ohne, daß diese auch nur angehustet würden.
Am 27. und 28. Januar findet daher auch eine länderübergreifende Krisenmanagementübung aller Bundesländer („Lükex“) statt, teilte das Bundesinnenministerium mit. Berlin wird als „Kernübungsland besonders intensiv eingebunden“, hört man. In Köln soll ein atomarer Angriff geprobt werden, in Berlin wird bei „Lükex“ die Koordination der Sicherheitsbehörden nach Anschlägen auf der Führungsebene simuliert.
“So nimm dich bloß in Acht -
der Falter kommt nun auch heut Nacht
zu dir, dann mußt du wie die Blutmaschine
mit dem Falter gehn!”
(Die Untoten, 1996)
Kurze Erinnerung: Am 07. 07. 2005 wurde in der Londoner Innenstadt auch eine Übung abgehalten. Benjamin Netanjahu war zeitgleich in größtmöglicher Sicherheit und doch auf der Insel.
Unklar ist noch, wie viele Hundertschaften aus den anderen Bundesländern für den Staatsbesuch benötigt werden. Die 2.700 Polizisten die schon gestern die Gruselkabinette (Chr. Hörstel) beschützen sollten, werden da wohl nicht reichen.
Mein Tipp an Sie für diese Tage, wenn Sie an den bezeichneten Orten arbeiten oder wohnen:
Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahnen und Busse während dieser Zeit. Der Tavistock Square im Herzen Londons sah schon Monate, nach dem der Bus dahin umgeleitet wurde und explodierte, wieder so aus, wie man ihn kennt. Wer damals dort verletzt wurde, nimmt bis heute Schmerzmittel und klagt, oder ist verstorben.








